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Eingang Freiluga1 11. Mai 2016

Ein neues Tor ziert seit Mai 2016 den Eingang der Freiluga

 

Saniertes Wasserbecken in der Freiluga

Saniertes Wasserbecken in der Freiluga

 

Startschuss der Arbeiten in der Freiluga

Startschuss der Arbeiten in der Freiluga

 

 Freiluga Stadtplanausschnitt

Hier finden Sie die Freiluga

 

Neue Sitzmöbel im 1. Klassenzimmer

Neue Sitzmöbel im 1. Klassenzimmer

 

Spenderschild Freiluga

 

Individuelle Sitzmöbel im 2. Klassenzimmer

Individuelle Sitzmöbel im 2. Klassenzimmer

 

Möbel in Blätterform im 3. Klassenzimmer

Möbel in Blätterform im 3. Klassenzimmer

 

 

 

Im grünen Klassenzimmer auf neuen Holzmöbeln sitzen, die an Bienenwaben erinnern oder große Holzblätter zum Liegen, um in der Stille die kleinen Tiere zu hören, die im Open Air-Klassenzimmer umherkrabbeln, kleine Amphiben aus dem kleinen historischen Wasserbecken fischen, am Theaterplatz ein bühnenreifes Spiel inszenieren – dies und noch vieles mehr können die 8000 Schülerinnen und Schüler, die jährlich die Freiluga (Freiluft- und Gartenschule) in Köln Müngersdorf besuchen, nach der großzügigen Spende der Kölner Grün Stiftung. Denn die Stiftung hat mit Hilfe der Wilhelm Doerenkamp-Stiftung 100 000 Euro in die 4,8ha große grüne Oase inmitten der Großstadt investiert. Der Stadt Köln fehlte das Geld. 2014 begannen die Sanierungsarbeiten, die ihren Abschluss im Frühjahr 2016 in dem kunstvoll gestalteten Eingangsbereich mit großem Holztor fanden. Nach dieser Spende für die Kinder Kölns, kann die Freiluga endlich wieder ordentlich genutzt werden.

Die Freiluft- und Gartenschule, kurz Freiluga, ist 2015 bereits 90 Jahre alt geworden. Somit ist sie eine der ältesten Stätten für Umweltbildung in Köln. In den sechs "Klassenzimmern", die aus Waldlichtungen bestehen, versammeln sich seit Jahrzehnten Schulklassen, um etwas über ihre Umwelt und Natur zu lernen. Bislang stand der Freiluga jedoch kaum Geld für dringend notwendige Reparaturen an Zäunen und Dächern zur Verfügung, aber auch an Arbeitsgeräten und Sitzmöbeln für die grünen Klassenzimmer fehlte es.


Zur Historie:

1925 wurde das aus dem Jahre 1875 stammende Zwischenwerk V a in Köln-Müngersdorf in eine sogenannte Freiluft- und Gartenarbeitsschule, kurz Freiluga, umgestaltet. Wie bei den meisten anderen Befestigungswerken, wurde die stadtwärtige sogenannte Kehlkaserne erhalten und die feindwärts gerichtete Spitzkaserne, die sich etwa auf der heutigen Freifläche zwischen dem alten Backsteingebäude und der Schulbaracke befand, vollständig beseitigt.

Den Entwurf für die Gestaltung des Freigeländes fertigte der damalige Gartendirektor der Stadt Köln, Fritz Encke, der sich um das Kölner Grün so verdient gemacht hat, an. Vor und hinter dem ehemaligen Kasernengebäude befinden sich Freiflächen, ein geometrisch gegliederter Schulgarten schließt sich im rückwärtigen Teil an. Ein weitgehend gradliniges Wegenetz schließt die einzelnen Grünräume ein, die auch unter schattenspendenden Bäumen „grüne Klassenzimmer" enthalten. Die Festungsgräben beiderseits des Zwischenwerkes sind noch zu erkennen. Außerdem befinden sich im nordwestlichen Teil noch ein bepflanzter Felshang und ein mit Steinen gerahmter Teich. Neben der lehrreichen Flora ist auch die Fauna mit einer Bienenzucht, Hasen u.a. vertreten.