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Grünzug Nord

Strenge Form am Kahnweiher

Der Grünzug Nord stellt sich heute als ein nahezu zusammenhängender Grünzug dar, der in sich der Innenstadt im Media-Park beginnend über den Inneren Grüngürtel, die Abdeckung der Autobahn und den Blücherpark, über die ehemaligen Auskiesungsbereiche bis hin zum Äußeren Grüngürtel erstreckt. Von hier aus bestehen direkte Verbindungen zum Erholungsgebiet Stöckheimer Hof und weiter bis zur Nachbarstadt Pulheim.

Blücherpark

Der heute nahezu durchgängige Grünzug entstand in mehreren Schritten, die sich über einen fast 100 jährigen Planungs- und Realisierungszeitraum erstrecken. Ausgangspunkt dieser Entwicklung war der zwischen 1910 und 1913 realisierte Blücherpark, der zunächst als einzelne, inmitten eines geplanten Neubaugebietes liegende Grünfläche angelegt wurde.

Nach dem ersten Weltkrieg baute Fritz Schumacher 1923 im Rahmen des gesamtstädtischen Generalbebauungsplans hierauf auf und entwickelte vom Blücherpark ausgehend einen durchgängigen Grünzug bis zum Äußeren Grüngürtel. Der von Schumacher geplante Grünzug konnte jedoch bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges nicht realisiert werden.

Ausbau der A 57

Erst 1963 wurde der Gedanke wieder aufgegriffen und für den geplanten Grünzug ein Entwurfskonzept erarbeitet. Hintergrund hierfür war der Ausbau der Bundesautobahn A 57 und dem damit verbundenen großflächigen Kiesabbau auf beiden Seiten der Autobahn. Basis des Entwurfskonzepts waren zunächst noch die Vorgaben Schumachers, erst in den Folgejahren gelang es durch verschiedene Einzelprojekte den Grünzug vom Blücherpark auch bis weit in die Innenstadt hinein auszubauen.

Schumacher, F.: Köln. Entwicklungsfragen einer Groszstadt. Köln 1923, S. 116

Bürgerpark Nord 224