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Blücherpark

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Blücherpark

 

100 Jahre Blücherpark

Die Kölner Grün Stiftung spendet 7500  Euro für Wiederherstellung eines großen Staudenbeetes im Blücherpark.  Aufgrund der städtischen Finanzlage konnte die Stadt die Anlage nicht  herrichten. Zum 100. Geburtstag des historischen Volksparks von  Fritz  Encke  rückt der Park im Sommer 2013 wieder einmal  in den Blickpunkt der  Öffentlichkeit.

Die Geschichte des Blücherparkes

Der Blücherpark war schon  immer ein Volkspark und sollte der Erholung der Menschen in den  Neubaugebieten von Ehrenfeld, Bilderstöcken und Nippes sein. Der  Blücherpark ist ein Werk des Kölner Gartenbaudirektors Friedrich August  Encke, der neben Blücherpark von 1911-1913, auch den Klettenbergpark,  Rheinpark, Humboldt- oder Vorgebirgspark geplant hatte. Das Gelände für  den Blücherpark wurde 1910 durch den städtischen Beigeordneten Matzerath  dem Rat vorgestellt. Der Stadtrat wollte das der Blücherpark so  angelegt werde, dass der, der ihn durchwandert einen besonders großen  und lang ausgedehnten Eindruck habe. Der Blücherpark wurde von Encke  symetrisch und geometrisch geplant und zeigt Elemente des Jugendstils.

Der  Stil und Charakter eines Volksparkes findet sich in den Ruhezonen, den  Kinderspielplätzen, der Volkswiese oder dem Weiher und den  Tennisplätzen. Mit dem Bau der Anlage begann man im Jahr 1911, nachdem  sich am 9. Dezember 1910, der Rat der Stadt die Planungen bewilligt  hatte. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts erweiterte man den  Blücherpark um Sport- und Kleinanlagen nach den Plänen von Fritz  Schumacher. 1964 wurde ein Teil des Blücherparks für die Autobahn A 57  geopfert und der direkte Zugang von Ehrenfeld abgeschnitten. Als  Ausgleich sollte der Park im Norden erweitert werden, dies wurde  aufgrund der erheblichen dort vorgefundenen Altlasten verworfen. Man  hatte dort Kies abgebaut und die entstandenen Löcher mit Unrat  aufgefüllt, der zum Teil sehr giftig ist und war. 1975 wurde der Park im  Rahmen der Gebietsneuordnung Bilderstöckchen zugesprochen.